Praxissoftware vergleichen.
An deinem Alltag.
Welche Praxissoftware passt zu deiner Physiotherapiepraxis? Vergleiche die Abläufe, die du täglich brauchst: vom Serientermin über die Dokumentation bis zur bezahlten Honorarnote. Diese acht Kriterien helfen dir, eine Demo gezielt vorzubereiten.
1. Passt die Software zu deiner Praxisform?
Eine Einzelpraxis, eine Praxis mit Angestellten und eine Gemeinschaft selbstständiger Therapeut:innen organisieren Termine, Akten und Abrechnung unterschiedlich. Halte vor dem Vergleich fest, wer gemeinsam arbeitet, wer auf welche Informationen zugreifen soll und ob ihr mehrere Standorte nutzt.
Lass dir Rollen und Freigaben mit zwei unterschiedlichen Benutzerkonten zeigen. Eine gemeinsame Kalenderansicht sagt noch nicht, welche Patientenakten die jeweilige Person öffnen darf. Frage außerdem, wie weitere Therapieplätze und ein Empfang im Lizenzmodell berücksichtigt werden.
- Praxisform und Zahl der Therapieplätze festlegen.
- Zugriffe für Therapie, Empfang und selbstständige Kolleg:innen zeigen lassen.
- Kosten für weitere Personen und Standorte klären.
2. Einen echten Terminablauf durchspielen.
Ein einzelner Kalendereintrag reicht für den Vergleich einer Physio-Software nicht aus. Plane eine Behandlungsserie, verschiebe einen Termin und prüfe einen Konflikt mit Raum oder Abwesenheit. So siehst du, wie sich die Terminplanung bei Änderungen verhält.
Lass dir anschließend zeigen, wie ein freier Termin mit der Warteliste verbunden wird. Entscheidend ist, ob Wünsche, verfügbare Zeiten und die endgültige Bestätigung nachvollziehbar bleiben. In PraxOS kannst du Termine im Kalender verschieben und Team- sowie Raumansichten nutzen.
Terminplanung und Warteliste ansehen3. Von der Patientenakte zur Behandlung.
Öffne im Vergleich eine Patientenakte, erfasse einen Befund und dokumentiere eine Behandlung. Suche danach eine ältere Notiz und die zugehörige Verordnung. Achte darauf, ob diese Informationen zusammenhängend auffindbar sind oder mehrfach eingegeben werden müssen.
Für Physiotherapie sind Verlauf, Maßnahmen und Befunde wichtige Bestandteile der Dokumentation. Prüfe mit eigenen Beispielen, ob die angebotenen Eingabemöglichkeiten zu deiner Arbeitsweise passen. PraxOS verbindet Stammdaten, Dokumente, Behandlungsverlauf und eine visuelle Befundkarte.
- Eine Behandlung dokumentieren und später wiederfinden.
- Verordnung und Befund zur richtigen Akte zuordnen.
- Die Ansicht auf deinem bevorzugten Arbeitsgerät prüfen.
4. Die Abrechnung bis zur Rückmeldung prüfen.
Erstelle eine Honorarnote aus erbrachten Leistungen und kontrolliere Positionen, Betrag und Zahlungsstand. Ergänze eine Teilzahlung. Damit erkennst du, wie offene Restbeträge dargestellt werden und ob du die Verbindung zwischen Behandlung und Abrechnung nachvollziehen kannst.
Bei der Auswahl für Österreich gehört auch der konkrete Ablauf der Kasseneinreichung in die Demo. In PraxOS prüfst du Zustimmung, Verordnung und Leistungen und kannst eine bezahlte Honorarnote direkt über ELDA / WAHonline einreichen. Einreichungsstand und Zahlungsstatus bleiben getrennt sichtbar. Lass dir Voraussetzungen und Rückmeldungen anhand eines vollständigen Beispiels erklären.
Honorarnoten, ELDA und Buchhaltung ansehen5. Den Weg vor dem ersten Termin ansehen.
Teste eine digitale Patientenaufnahme auf dem Smartphone: Link öffnen, Angaben ergänzen, Unterlagen erfassen und unterschreiben. Wechsle danach in die Praxisansicht. Dort sollte erkennbar sein, was eingegangen ist und welche Angaben noch geprüft werden müssen.
In PraxOS wird der unterschriebene Aufnahmebogen zunächst als Eingang angezeigt. Erst nach deiner Prüfung übernimmst du die Angaben in die Patientenakte. Der Handy-Scanner lässt sich außerdem aus einer bestehenden Akte über einen QR-Code öffnen.
Digitale Patientenaufnahme Schritt für Schritt6. Den Gesamtpreis für deine Praxis berechnen.
Vergleiche Angebote mit derselben Zahl an Therapieplätzen und demselben Zahlungszeitraum. Halte fest, welche Funktionen enthalten sind und welche Kosten für Empfang, Nachrichten, zusätzliche Standorte oder Einrichtung entstehen. Ein niedriger Einstiegspreis allein macht Angebote noch nicht vergleichbar.
Die PraxOS Praxislizenz kostet bei monatlicher Zahlung 110 € netto und enthält einen Therapieplatz sowie alle Funktionen. Jeder weitere Therapieplatz kostet 30 € netto monatlich; der Empfang ist kostenlos. Eine Praxis mit drei Therapieplätzen zahlt damit 170 € netto pro Monat. Optional versendete SMS kosten 0,10 € netto pro Nachricht. Für Praxisgemeinschaften besteht ein eigenes Modell; jährliche Zahlung reduziert den Lizenzpreis um 5 %.
Kosten mit dem Preisrechner berechnen7. Daten, Zugriffe und Wechselmöglichkeiten klären.
Frage, wo die Daten verarbeitet werden, welche Unterlagen zur Auftragsverarbeitung vorliegen und wie Benutzerzugriffe geregelt sind. Lass dir ebenso erklären, wie Daten gesichert werden und welche Möglichkeiten zur Herausgabe beim späteren Wechsel bestehen. Eine kurze Werbeaussage ersetzt diese konkreten Angaben nicht.
Für einen Wechsel sind die tatsächlich verfügbaren Exportformate deiner bisherigen Software entscheidend. Kläre Patientenstammdaten, Dokumente, Termine und Abrechnungsdaten einzeln. Ob und wie Daten übernommen werden können, muss vor einer Zusage anhand des vorhandenen Bestands geprüft werden.
Checkliste für den Softwarewechsel8. Mit einer gemeinsamen Demo entscheiden.
Nimm eine Person aus der Therapie und, falls vorhanden, jemanden vom Empfang dazu. Jede Person sollte die eigenen täglichen Aufgaben einmal selbst durchgehen. Nutze dafür erfundene Daten. Notiere offene Fragen direkt beim jeweiligen Arbeitsschritt, statt nur einen allgemeinen Gesamteindruck festzuhalten.
Bewerte anschließend dieselben Kriterien bei jedem Anbieter: Was funktioniert wie benötigt, was verlangt eine Umstellung und was ist noch offen? In einer persönlichen PraxOS Demo lassen sich diese Fragen an deinen Praxisabläufen besprechen.
- Terminserie mit einer Änderung planen.
- Aufnahmebogen und Verordnung in der Akte finden.
- Behandlung dokumentieren und Honorarnote erstellen.
- Zahlung und Einreichungsstand nachvollziehen.
- Gesamtkosten und Datenübernahme schriftlich klären.